CFS Chronic Fatigue Syndrom

Das Chronic Fatigue Syndrom(CFS/ME) ist eine schwer belastende chronische Erkrankung und komplexe Gesundheitsstörung. Leider wird sie von der Alltagsmedizin meist nicht richtig erkannt und auch nicht wirklich ernst genommen wird. Etwa eine Viertel Million Menschen leiden in Deutschland mittlerweile am Chronic Fatigue Syndrom. Die meisten Patienten erkranken im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Frauen trifft es häufiger.

Ursachen des Chronic Fatigue Syndroms

Das Chronic Fatigue Syndrom (CFS) ist eine Multifunktions-Erkrankung und steht im Zusammenhang mit stressigen Veränderungen der Lebensweise, Umweltbedingungen sowie Funktionsstörungen des Immunsystems (erniedrigte N-Killerzellfunktion). CFS tritt oft in Folge bestimmter Infektionserkrankungen auf (z.B. dem Epstein-Barr Virus), die als grippaler Infekt oder Mandelentzündung fehl gedeutet werden. Anhand aktuell durchgeführter Studien der Charité in Berlin, kann bestätigt werden, dass auch das Coronavirus Ursache von CFS ist.

Infektionen, Hormonstörungen, Toxine , seelische Konflikte – für alle möglichen Ursachen des CFS finden sich Hinweise. Einige Experten vermuten ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren: genetische Veranlagung, biochemische Veränderungen im Gehirn, geschädigtes Immunsystem gemeinsam mit einer viralen Infektion und psychischer Disposition.
Unserer Erfahrung nach wird die akute Erschöpfung durch eine Virusinfektion ausgelöst. Dadurch ergeben sich bedeutende Hirnfunktionsstörungen (s.u.) durch Veränderungen der Gehirnchemie
(Neurotransmitter und Hormon-Defizite (Serotonin, Cortisol), aber auch Neurotransmitter-Überschüsse (Glutamat, NMDA Rezeptoren).

Die Zellkraftwerke (Mitochondrien) sind schwer belastet oder gar vermindert und es beginnt der sich selbst unterhaltende „Nitrostress“ Zyklus mit allen negativen Folgen durch hochgiftige Stoffwechselprodukte. Durch den nitrosativen Stress entsteht Schmerz, Energiemangel und später Multisystemerkrankungen mit diversen Organstörungen. Ein Teil davon lässt sich übrigens gut durch Megadosen einer bestimmten Vitamin B12 Form entgiften. Wirkt allerdings nur als Injektion, nicht oral.

Bei uns im Schwerpunkt CFS-Center steht Pragmatik im Vordergrund: Diagnostik von der speziellen CFS-Immunologie, den Neurotransmitter-Bestimmungen und Hormontagesprofilen, Mikronährstoff-Bedarfsanalysen bis hin zur Mitochondriendiagnostik. Zusammenarbeit mit Kardiologen oder Zahn-Herd-Spezialisten ist selbstverständlich.

Hauptursache Nr. 1 von CFS

Unser neues Erregerscreening per Immuntest klärt simultan 21 verschiedene Infektionen und Belastungen. Ein enormer Fortschritt in der CFS Diagnostik. Im Gegensatz zu teuren und oft aussagelosen Antikörper-Screenings können wir damit die individuelle Belastung in Zahlen ausdrücken und eine gezielte Therapie beginnen.

Nach einigen Hundert Patienten können wir klar sagen, dass es nicht einen einzigen CFS Patienten gegeben hat mit „nur“ einer Mono-Infektion. Ausschließlich handelt es sich um eine chronische Multiinfektion mit mehreren schweren Infektionen gleichzeitig. Das Epstein-Barr-Virus steht dabei meist an der Spitze. Oft sind aber auch Chlamydien die Ursache. Immer öfter sind die tieferen Schichten der Magen-Darm Schleimhäute schwer infiziert durch Sprosspilze vom Typ Candida. In enger Zusammenarbeit mit einem Gastroenterologischen Kollegen können wir den Nachweis erbringen, dass bei CFS die Magen-Darmschleimhäute  von Candida durchwuchert sind.

Grafik: körperliche Belastungen beim Chronic Fatigue Syndrom

Die meisten CFS Patienten berichten, dass es eine drastische Verschlechterung nach körperlichen Belastungen gibt. Aus dem Grund vermeiden Sie auch Sport oder andere Anstrengungen. Jetzt hat man erstmalig Beweise dafür gefunden, dass entzündliche Immunantworten und Adrenalin Rezeptoren überwiegen und stark ansteigen.

Und zwar, indem man nach verschiedenen Molekülen auf Leukozyten gesucht hat. Dabei wurden 5 verschiedene Messungen gemacht vor Belastung, 30 min nach Belastung, 8 h nach, 24 h und 2 Tage nach Belastung. Im oberen Teil der Grafik sehen Sie gesunde Patienten. Sie erkennen selbst, dass es bei denen keine großen Veränderungen gibt. Beim unteren Teil der Grafik handelt es sich um die Durchschnittswerte von 19 CFS Kranken vor und nach Belastung.

Alan Light, et al- J Pain 2009;10;1099

Eine Lizenz zum Sofa-Dasein ist diese Studie allerdings auch nicht. Durch Inaktivität schaden Sie sich erheblich.
Hier schildere ich Ihnen den gesunden Mittelweg: Training bei CFS.

Wie äußert sich CFS?

Das Chronic Fatigue Syndrom charakterisiert sich durch eine lähmende geistige und / oder körperliche Erschöpfung, sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome. Dazu gehören unter anderem:

  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • nicht erholsamer Schlaf, man wacht wie gerädert auf
  • Druckschmerzhaftigkeit und Schwellung der Lymphknoten
  • sowie eine anhaltende Verschlechterung des Zustands oft nach geringsten körperlichen Anstrengungen

Definition des chronischen Erschöpfungssyndroms
von Fukuda et al.:

  • erstmalig auftretender Erschöpfungszustand, der länger als sechs Monate andauert, sich durch Ruhe nicht bessert und die Lebensqualität erheblich einschränkt.
  • Krankheiten, die diese Symptome ebenfalls hervorrufen können, müssen sicher ausgeschlossen sein.

Was erhärtet den CFS-Verdacht?

Neben den Fukuda Kriterien gibt es die CFS-Kanadischen Klinischen Kriterien von 2003.

5 Formen von Fatigue erlebe ich bei meinen Patienten:

  1. Aufgekratzte Erschöpfung, bei der man sich überstimuliert fühlt, aber nur wenig Energie hat.
  2. Benebeltsein (Brain Fog), d.h., mentale oder kognitive Beeinträchtigung, die mit der Erschöpfung zusammenhängt.
  3. Bleierne Erschöpfung mit Schweregefühl und Immobilisierung, bei der man unfähig zu anhaltender Aktivität ist.
  4. Grippeähnliche Erschöpfung, d.h. eine Schwäche mit grippeähnlichen Symptomen.
  5. Zustandsverschlechterung nach Belastung, d.h. ein Mangel an Energie infolge von geringfügiger Aktivität.

Verschiedene Auslöser führen zu tiefgreifenden neuroendokrinen, hormonellen und auch immunologischen Anpassungsreaktionen.
Differentialdiagnostisch müssen andere Störungen und schwerwiegende Erkrankungen als Ursache der Erschöpfung ausgeschlossen bzw. abgegrenzt werden, beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion.

Langjährige Erfahrung in Spezialdiagnostik und Therapie

Es gilt dabei virale Belastungen (EBV, HH-6) zu erkennen und die Immunlage zu beurteilen. Sowohl eine Abwehrschwäche (Th1 Schwäche, Th2 Dominanz), als auch eine chronische Immunaktivierung gilt es zu heilen. Dharam Ablashi (HHV6 Foundation, Nevada) hob hervor, dass eine Reaktivierung von Viren sehr stark mit CFS/ME verbunden ist. Wir wissen jetzt, dass hohe Titer von EBV– oder HHV6-IgG wahrscheinlich die Folge einer Reaktivierung sind, und dass diese durch eine antivirale Therapie angegangen werden kann.

Der Ursache auf den Grund gehen

  1. Anti-infektionstherapie – Immuntherapie
    Wir bieten dazu elegante individuell maßgeschneiderte antivirale Th1 /Th2 basierte Immuntherapien an. Wir wissen, welches die potentiellen Killerzell-Stimulantien sind und womit man eine lahme Abwehrzellen (Granulozyten) stimuliert.
  2. Neuro-/ Hormonregulation 
    Serotonin-, Noradrenalin – Glutamat-, Cortisol- und DHEA-Regulation
  3. Mitochondrienfunktion / Nitrostress
    Cellsymbiosis, Mikronährstoffe nach neuesten Erkenntnissen
  4. Allgemeinmaßnahmen
    Psyche- Seele, Lebensführung, Hochleistungsernährung und adäquates aerobes Aufbautraining
  5. Orthomolekulare Mikronährstoffe

Bei der Behandlung dieses sehr komplexen Krankheitsbildes stehen zu Beginn spezielle Laboranalysen zur Differenzierung der Ursachen an. Unsere Diagnostik basiert auf der Bestimmung des neuroendokrinen Funktionsstatus sowie ggf. Analyse des immunologisch-inflammatorischen Geschehens und des Mikronährstoffstatus. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse bilden die Grundlage für eine gezielte, natürliche und ganzheitliche Behandlungsmethode in Form einer eleganten maßgeschneiderten Therapie.

Da das CFS oft fälschlicherweise mit einer Depression verwechselt wird, führe ich hier einmal die differentialdiagnostischen Kriterien auf:

Chronic Fatigue Syndrom Depression
– infektiöser Beginn in mehr als 80% der Falle – tritt nur selten infolge einer Infektion auf
– Erschöpfung ist ein notwendiges Kriterium für die Diagnose – Veränderung der Stimmungslage ist notwendige Bedingung für eine Diagnose
– schwere Erschöpfung haben 100% der Patienten – schwere Erschöpfung haben 28% der Patienten
– Muskel- und/oder Gelenkschmerzen und erhebliche Kopfschmerzen – gewöhnlich nicht mit einer Schmerzsymptomatik verbunden
– Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Nachmittag die schlimmste Zeit des Tages ist – Schwankungen der Symptomatik im Tagesverlauf, wobei der Vormittag die schlimmste Zeit des Tages ist
– der Blutdruck sackt ab. Herzklopfen und andere autonome Dysfunktionen treten häufig auf – keine Verknüpfung mit autonomen Symptomen
– druckempfindliche Lymphknoten, Halsschmerzen und Überempfindlichkeiten gegenüber Chemikalien und Nahrungsmitteln – keine Verknüpfung mit immunologischen Symptomen
– Intoleranz gegenüber Temperaturextremen (thermostatischer Instabilität) – keine Verknüpfung mit thermostatischer Instabilität
– Erschöpfung wird durch körperliche oder geistige Anstrengung verschlimmert haben 84% aller Patienten – Erschöpfung und Stimmungslage verbessern sich mit körperlicher Betätigung
– Verminderung positiver Gefühle (Energie, Schaffensfreude, Fröhlichkeit) – Verstärkung negativer Gefühle (Apathie, Hoffnungslosigkeit, Selbstmord-gedanken, Selbstvorwürfe)
– Einschlafstörung haben 53% aller Patienten – Einschlafstörung haben 26% der Patienten
– frühes Erwachen haben 19% der Patienten – frühes Erwachen haben 58% der Patienten
– hoffnungsvoll oder unbedingtes gesund-werden-wollen. Patient ergreift Initiative bei der Suche nach Behandlung – hoffnungslos und hilflos, geringe Fähigkeit, etwas zu bewirken, Schuldgefühle, geringe Selbstachtung, hängt nicht am Leben
– Kinder haben eine bessere Prognose als Erwachsene Kinder haben eine schlechtere Prognose als Erwachsene
grippeartige Episoden haben 54% aller Patienten – grippeartige Episoden haben 15% aller Patienten
-das Cortisol Tagesprofil ist tief – das Cortisol Tagesprofil ist hoch
– niedriger Hautwiderstand (Decoder-Messung bei uns) – hoher Hautwiderstand (Finger zu Finger)
3-4 Grad höhere Hauttemperatur der Extremitäten – niedrigere Hauttemperatur (Finger)

Quellen

Chronisches Erschöpfungssyndrom: Viren stiften Verwirrung
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel – Dt. Ärzteblatt, 25.08.10

New Hope in Fatigue Fight
CFS – Chronic fatigue syndrome Article – by Amy Dockser Marcus, The Wall Street Journal, August 24, 2010

Study reignites debate over virus‘ role in chronic fatigue
CFS – Chronic fatigue syndrome Article – by Thomas H. Maugh II, Los Angeles Times , August 24, 2010

Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS: Löst ein Virus die Krankheit aus?
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel Stern Meldung, 24.08.10

Erschöpfungssyndrom: Verdacht gegen Viren erhärtet sich
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel Spiegel Online, 24.08.10

Die Viren-Jägerin: Gentechnikerin Nicole Fischer beobachtet, wie sich Erreger in den Wirtszellen verhalten
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel – Hamburger Abendblatt, Von Marc Hasse 16. August 2010

Wenn das Immunsystem auf die Psyche schlägt: Vielfältiges Miteinander von Nervensystem und Körperabwehr
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel – Neue Zürcher Zeitung, 19.05.10

Erschöpfungssyndrom: Regelmäßige Aktivität soll Müdigkeit kurieren
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel Spiegel Online, 08.03.10

Chronische Erschöpfung: Retrovirus könnte schuld sein
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel – NetDoktor, 08.10.09

Das Chronische Müdigkeitssyndrom: Völlig erschöpft wird der Alltag zur ständigen Qual
Möglicherweise funktionieren auch die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, nicht mehr richtig.
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel – Stuttgarter Zeitung, 16.09.08

Fatigue-Syndrom: Kognitive Verhaltenstherapie hilft
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel Deutsches Ärzteblatt, 20.08.08

Wenn Erschöpfung chronisch wird
CFS – Chronic fatigue syndrome Artikel Stern-Artikel aus Heft 1/2008

An dieser Stelle Dissertationen und wichtige Arbeiten zum Thema

Der NO/ONOO – Zyklus: Grundlagen des Mechanismus und Grundlagen des Mechanismus und Grundlagen des Mechanismus und Grundlagen des Mechanismus und Auswirkungen beim chronischen Auswirkungen beim chronischen Fatigue syndrome und Fibromyalgie
Martin L. Pall Martin L. Pall
CFS – Chronic fatigue syndrome Volltext – Professor Emeritus of Biochemistry and Basic Mdi lSi Medical Sciences Washington State University Berlin 08.04.2010 (PDF Dokument)

Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen die Hypothese von Martin Pall:
Pilotstudie mit Supplementen zur Reduzierung freier Radikale zeigt eine Besserung des therapieresistenten CFS Interview mit Ingrid Franzon, N.M. M.S.c.
CFS – Chronic fatigue syndrome Volltext Focus Allergy Research Group, Oktober 2009 (PDF Dokument)

Zusammenhang zwischen körperlichen und mentalen Leistungsdefiziten bei Tumorpatienten mit Fatigue-Syndrom
Aus der Medizinischen Klinik III (Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin), Bereich Sportmedizin, Campus Benjamin Franklin der Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin, Gutachter: 1. PD Dr. med. F.C. Dimeo, 2. PD Dr. med. D. Lüftner, 3. Prof. Dr. H. Bertz. Zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med.)
CFS – Chronic fatigue syndrome Dissertation – Vorgelegt von Alina Voigt aus Berlin, Datum der Promotion: 19.09.2008 (PDF Dokument)

Stress and Fatigue in Parvovirus Infection: Preexisting Psychological Stress Predicts Acute and Chronic Fatigue and Arthritis following Symptomat Parvovirus B19 Infection
Clinical Infectious Diseases 2008; 46:e83–7[1] 2008 by the Infectious Diseases Society of America. 1058-4838/2008/4609-00E1$15.00
CFS – Chronic fatigue syndrome Full article – DOI: 10.1086/533471, electronically published 20 March 2008 (PDF Dokument)

Klinische Studie über die Wirkung der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon auf die Befindlichkeit von Patienten mit Chronischem Müdigkeitssyndrom
Zur Erlangung des Doktorgrades der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1. Gutachter: Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universitätsklinik Rostock, 2. Gutachter: Herr Prof. Dr. med. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Universitätsklinik Bonn. Aus der Medizinischen Universitätsklinik Bonn Direktor Prof. Dr. H. Vetter
CFS – Chronic fatigue syndrome Dissertation – Vorgelegt von Wilfried Jürgen Müller aus Essen, Tag der Mündlichen Prüfung: 09.07.2007 (PDF Dokument)

Physiology and Neurobiology of Stress and Adaptation: Central Role of the Brain
BRUCE S. McEWEN, Alfred E. Mirsky Professor and Head, Harold and Margaret Milliken Hatch, Laboratory of Neuroendocrinology, The Rockefeller University, New York
CFS – Chronic fatigue syndrome Full article – New York, Physiol Rev, July 1, 2007; 87(3): 873 – 904. (PDF Dokument)

Dentalmaterialien als Induktoren chronischer Erkrankungen am Beispiel des CFS (Chronic Fatigue Syndrom)
CFS – Chronic fatigue syndrome Volltext – Dr.med.Claus-Hermann Bückendorf, Kiel, Umwelt-Medizin-Gesellschaft 02/2007 (PDF Dokument)

Chronic Fatigue Syndrome: Infammation, Immune Function, and Neuroendocrine Interactions
Nancy G. Klimas, MD, and Anne O’Brien Koneru, MSN
CFS – Chronic fatigue syndrome Full article – Current Medicine Group LLC ISSN 1523-3774, Current Rheumatology Reports 2007, 9:482–487 (PDF Dokument)

Abnormal Thermoregulatory Responses in Adolescents With Chronic Fatigue Syndrome: Relation to Clinical Symptoms
Vegard Bruun Wyller, Kristin Godang, Lars Mørkrid, Jerome Philip Saul, Erik Thaulow and Lars Walløe
CFS – Chronic fatigue syndrome Full article – Pediatrics 2007;120;e129-e137 DOI: 10.1542/peds.2006-2759 (PDF Dokument)

Weihrauch (Boswellia)
Curcumin – Curcuma

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Sehr geehrte Damen und Herren zum Thema Verantwortlichen von Deutschlandfunk,

    Ich rede aus eigener Erfahrung und kann bestätigen, dass die Ursache für zumindest mein damaliges über Jahre bestandenes Chronische Müdigkeitssyndrom bestimmte ausgasende Stoffe aus Plastikblumen und aus vielen schwarzen Plastikbilderrahmen an der Wand gewesen sein dürfte. Nach dem Abnehmen von der Wand waren sogar überall Schwarzfärbungen an der Tapete, wo die Bilderrahmen hingen.

    Mein damaliger Mann hatte Jahre zuvor bereits eine Ausbildung bei der DEKRA zum (u. a.) Beauftragten für Qualitätsmanagement absolviert und wusste von daher von Phthalaten (Weichmachern) und ihrer möglichen Wirkung. 

    Seinem damaligen Vorschlag folgend hatte ich aus dem Wohnzimmer diese o. g. Sachen entfernt und sofort ab dem nächsten Tag waren diese Symptome von Erschöpfungsanfallen und quälender Müdigkeit wie weg geblasen. 

    https://naturheilzentrum-breidenbach.de/cfs-chronic-fatigue-syndrom/

    Auf obige Seite bezogen zum Thema „Chronische Müdigkeitssyndrom“ bitte ich Sie, in 2020 endlich AUCH solche, wie im Nachfolgenden angesprochen, Erkenntnisse zu verwerten oder untersuchen zu lassen (auf Vorher-Nachher-Situationen): 

    Schadstoffe in Wohnungen:
    LösungsmittelToxisch
    aus Farben, Lacken, Klebstoffen, Möbel, Boden-Belägen.

    FormaldehydToxisch
    aus Dämm- /Werkstoffen, Reinigungs-/ Desinfektionsmitteln.

    BiozideToxisch
    (z.B. PCP, Lindan), Flammschutzmittel, Weichmacher, PCB und PAK’s, Fasern (z.B. Asbest) in Raumluft und Hausstaub.

    Schimmel- / HefepilzeBiozide
    in der Luft, auf Flächen und Materialien.

    Raumklima
    Temperatur, Feuchte, CO2, Gerüche, Behaglichkeit im Wohnbereich und am Arbeitsplatz.
    Krankheitsbilder durch Umweltschadstoffe

    Ich rede, wie schon erwähnt, zudem aus eigener Erfahrung und falls Sie schlussfolgern, dass dies lediglich Einbildung gewesen sein könnte, dann schlussfolgere ich, dass Sie dies lediglich spekulieren dürften. Aber Wissenschaft funktioniert anders, wie Sie selbst wissen.

    Es gibt ja auch Untersuchungen darüber, worauf oben aufgezählte Wohngifte molekular Einfluss nehmen und auf welche Weise. Dort könnten Sie mit logischen Schlussfolgerungen beginnen und im Einzelnen Untersuchungen anstellen. So mein Vorschlag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lis Lang

    Antworten
    • Naturheilzentrum Breidenbach
      Naturheilzentrum Breidenbach
      13. Januar 2020 8:43

      Sehr geehrte Frau Lang,

      Sie haben absolut recht, dass u. a. diese verschiedenen Aspekte Auslöser des Chronic Fatigue Syndroms (CFS) sein können.

      Wir arbeiten mit einer sehr großen Bandbreite verschiedener möglicher Ursachen und ermitteln so bei unseren Patienten, welche Einflüsse bei jedem individuell eine Rolle spielen. Schauen Sie sich gerne auch meinen Vortrag zum Thema CFS an, Sie finden die PDF-Datei unter „Über uns“ > „Publikationen/Vorträge“ oder durch einen Klick auf diesen Link: https://naturheilzentrum-breidenbach.de/publikationen-vortraege/

      Auf der fünften Folie der Präsentation finden Sie eine Grafik die verschiedene unserer untersuchten Ursachen zeigt. Auf Folie 18 finden Sie dann, einige Beispiele verschiedener möglicher Laboruntersuchungen zur Erforschung der Ursachen, welche ich in meinem Naturheilzentrum durchführe.

      Zum Thema Umweltgifte haben wir auch einen weiteren Artikel auf unserer Internetseite, lesen Sie ihn gerne hier nach: https://naturheilzentrum-breidenbach.de/umweltgifte/

      Mit freundlichen Grüßen

      Hansa Susanne Breidenbach-Klose

      Antworten

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