Schilddrüsen­unterfunktion (Hypothyreose)

Haben auch Sie eine Schilddrüsenunterfunktion?

Allgemein

Eine Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt, liegt vor, wenn die Schilddrüse weniger Hormone produziert als der Körper benötig. Meistens entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion im Erwachsenenalter, vor allem bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren. Allerdings können auch schon Säuglinge daran erkranken. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nicht heilbar, lässt sich aber gut behandeln.

Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion

Ursache einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion kann das Fehlen der Schilddrüse oder eine Störung der Schilddrüsenhormonproduktion sein. Aber auch eine Veränderung des Gewebes, welches die Funktion beeinflusst. Auch kann das Kind von der Mutter schon vor der Geburt geschädigt werden, wenn diese unter Jodmangel leidet oder während der Schwangerschaft mit Radiojod behandelt wird.

Bei Erwachsenen (vor allem Frauen) ist meistens eine chronische Entzündung die Ursache. Der Körper beginnt Antikörper zu produzieren, gegen die fälschlicherweise als Fremdkörper eingestufte Schilddrüse. Diese Antikörper zerstören langsam aber stetig das Gewebe der Schilddrüse. Eine Erkrankung der Hirnregionen, welche die Hormonproduktion regulieren (Hirnanhangdrüse und Hypothalamus) können ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Schließlich könnte auch eine medizinische Behandlung Ursache dafür sein, dass sich eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, wenn man Teile des Organs entfernt oder als Folge einer Radiojodtherapie wegen einer Schilddrüsenüberfunktion.

Einer Schilddrüsenunterfunktion kann durch eine gute Ernährung sowie ausreichender Versorgung mit Jod vorgebeugt werden.

Diagnose

Eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion kann durch ein Screening an Neugeborenen festgestellt werden. Bei Erwachsenen werden häufig Blutuntersuchungen durchgeführt, welche das Vorkommen des Hormons TSH messen. Ist dieser Wert zu hoch oder gerade noch im Normbereich, liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor.

Im Blut kann außerdem das Hormon analysiert oder Antikörper nachgewiesen werden. Dies gibt Rückschlüsse auf eine Schilddrüsenunterfunktion. Des Weiteren kann eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen werden sowie eine Funktionsüberprüfung der Schilddrüse. Auch das Entnehmen und Untersuchen einer Gewebeprobe kann eine Unterfunktion nachweisen.

Da eine Schilddrüsenunterfunktion schleichend verläuft, sind die Symptome am Anfang schwer zu erkennen. Der Patient hat oft geringe Beschwerden.

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

    • Empfindlichkeit gegen Kälte
    • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit (physisch & psychisch)
    • Stetige Müdigkeit
    • Antriebslosigkeit
    • Verlangsamte Reflexe
    • Das Körpergewicht sowie der Blutfettwert steigt
    • Die Haut ist kühl, trocken und wirkt blass
    • Arme, Beine und Gesicht wirken häufig aufgeschwemmt
    • Gedächtnisschwäche
    • Depressiven Stimmungen
    • Sprödes und ausfallendes Haar
    • Brüchige Nägel
    • Eine tiefe Stimme
    • Langsame und undeutliche Sprache

Therapie

Wenn ein Patient an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, ist das Ziel der Behandlung den Hormonmangel auszugleichen. Dazu muss der Betroffene synthetisch hergestellte Thyroxin (T4) Tabletten einnehmen, da dieser Stoff dem Hormon TSH gleicht. Die richtige Dosis wird langsam ermittelt, damit keine Schilddrüsenüberfunktion oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Der Therapeut beginnt mit einer niedrigen Dosis, welche stetig erhöht wird, bis die Blutwerte normal sind. Wenn die richtige Dosis ermittelt ist und bei kontinuierlicher Einnahme haben Betroffene keine weiteren Beeinträchtigungen.

Der naturheilkundliche Ansatz liegt in der Analyse und Erkennung von Krankheit und Ursachen, denn falsche Ernährung, Jodverwertungsmangel, körperliche, hormonelle Umstellungen, Allergien, bakterielle Herde, Ekzeme, Immunverschiebungen, erbliche Disposition, Umweltbedingungen tragen zur Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion bei. Durch Bekämpfung der Ursachen ist oft auch eine Linderung der Beschwerden und eine Verringerung der Medikamenten Dosis möglich.

Unser Angebot

  • Wir führen umfassende Blutuntersuchungen durch.
  • Wir arbeiten mit natürlichem Gesamtextrakt mit allen 4 Schilddrüsenhormonen (T1,T2,T3 und T4).
  • Wir ermitteln die Ursachen der Autoimmunkrankheit Hashimoto.
  • Wir stimulieren schwache Schilddrüsenfunktion mit speziellen Mikronährstoffen.
  • Wir verbessern die Konversion von T4 in das aktive T3 Hormon.
  • Wir können klären, ob eine Nebennierenschwäche die Schilddrüsenhormontherapie stört.
  • Wir bieten den ausgefeilten Neurostress Fragebogen an, mit dem eine Diagnose erleichtert wird.
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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Avatar
    Katherine Fischer
    23. April 2020 22:53

    Ein paar Freunden haben vor kurzem über Schilddrüsenunterfunktionen geredet, aber ich weiß nicht viel darüber. Deswegen ist diesen Beitrag sehr hilfreich. Gut zu wissen, dass es am häufigsten in Frauen zwischen 40 und 50 Jahren gefunden ist. Wahrscheinlich ist das eine gute Zeit darauf zu achten.

    Antworten

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