Orthomolekular Medizin

Was ist Orthomolekulare Medizin (OM) oder auch – Therapie mit Mikronährstoffen?

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ -Linus Pauling

Dieser Satz, stammt von Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekularmedizin. Die meisten Menschen, so auch Mediziner müssen diesen Satz wohl zwei- bis dreimal lesen, um zu erfassen, welche besondere Aussage hier getroffen wird.

Moderne Techniken erlauben uns in jedem Jahr Tausende neuer chemischer Stoffe zu erzeugen, die es in der Natur nicht gibt. Viele solcher Stoffe werden als Arzneimittel eingesetzt. Auch wenn dabei durchaus bemerkenswerte medizinische Erfolge erzielt werden können. So ist es nicht für jeden ohne weiteres hinzunehmen, das fremde Stoffe, die von Natur aus in unserem Körper nichts zu suchen haben, womöglich Jahre lang verwendet werden sollen, um die gestörte Gesundheit wieder herzustellen. Man nennt solch körperfremde Arzneistoffe auch Xenobiotika.

Im Gegensatz zu solchen Arzneien stehen die orthomolekularen Therapeutika, die Eubiotika. Es handelt sich um Stoffe, die von Natur aus unabdingbar in unseren Organismus gehören, die uns gesund erhalten und ohne die wir sehr bald krank werden und sogar sterben müssten. Die ersten Orthomolekularmediziner dachten: „Was wir von Natur aus brauchen, um gesund zu bleiben, kann das nicht auch als Heilmittel wirken, wenn wir erkrankt sind?“
So erforschte man in den letzten 40 Jahren mit großem Erfolg die Heilwirkung richtig dosierter konzentrierter Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe bei chronischen aber auch bei akuten Krankheiten. Das solche einfachen Stoffe wie Vitamine und andere körpereigene Stoffe auch therapeutisch wirksam sein können, liegt ganz besonders an der Dosis, in der sie angewendet werden.

Bei guter Gesundheit reicht eine geringe Menge solcher Stoffe aus, um die Gesundheit zu erhalten. Bei leichter Krankheit, benötigen wir womöglich mehr davon, um wieder gesund zu werden. Bei schwersten Krankheiten, können sehr hohe, auch höchste Dosen von solchen Vitaminen etc. notwendig sein, um die Gesundheit wieder herzustellen. Dieses Ziel also wird erreicht durch, „Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die ohnedies von Natur aus im Körper vorkommen“.

Gezielte Nährstofftherapie

Linus Pauling meinte eben genau dieses: Die richtige, das heißt die ausreichende Dosis essentieller (also lebensnotwendiger) Mikronutrienten (kleinster Nährstoffe) hat die gleiche oder noch bessere therapeutische Wirkung, als die in der modernen Medizin angewendeten körperfremden Stoffe. Diese Erkenntnis ist nun schon mindestens 40 Jahre alt, hat allerdings leider in den Köpfen einiger Mediziner noch keinen Eingang gefunden. Im Gegenteil: Ein konventioneller Mediziner hält Vitamine und Spurenelemente und andere Mikronährstoffe, als Therapeutika bei Krankheiten oder als vorbeugende Mittel zur Erhaltung eines gesunden Lebens, zusätzlich zu einer gesunden Ernährung für überflüssig. Ein fataler Irrtum. Tausende wissenschaftlichen Studien belegen den gesundheitlichen Vorteil, der mit solchen Mikronährstoffen in der Therapie, aber auch in der Vorbeugung von Krankheiten, erzielt werden kann.

Keine Nebenwirkungen

Bei der Orthomolekularen Medizin handelt es sich wahrhaft um eine sanfte Medizin, denn sie hat bei vernünftiger aber wirksamer Dosierung keine Nebenwirkungen und bewirkt eine echte Besserung. Sie wirkt ausschließlich über die Verstärkung der körpereigenen Heilungsmechanismen. Was unser Körper normalerweise vermag,- Krankheitserreger abzuwehren, Verletzungen zu reparieren, Gifte zu eliminieren, Organfunktionen zu regenerieren- kurz all das, was uns trotz aller Angriffe auf unsere Gesundheit am Leben erhält, all diese Selbsterhaltungskräfte, werden durch die passenden orthomolekularen Mikronährstoffe optimiert.

Orthomolekulare Medizin wird mit großer Sicherheit ein wichtiger Bestandteil der Medizin der Zukunft sein. Sie leidet verständlicherweise am Desinteresse der Pharmaindustrie, weil mit orthomolekularen Therapeutika nicht viel Geld zu verdienen ist. Der Grund ist: Man kann Naturstoffe nicht patentieren lassen und somit kein Monopol für ihre Produktion und Anwendung erwerben. Die Pharmaindustrie aber ist diejenige, die durch Forschungsgelder und massive Werbung den größten Einfluß darauf hat, welche Therapeutika verwendet werden. Wenn Sie also von orthomolekularer Medizin noch wenig gehört haben, so hat es nichts damit zu tun, das diese Medizin nichts taugen würde. Wenn sie selber mehr darüber wissen wollen, vielleicht auch um zu erfahren, wie Sie auf vernünftige Weise etwas für Ihre und die Gesundheit Ihrer Familie oder Freunde tun können, so empfehle ich Ihnen einen Besuch in unserem Naturheilzentrum. Nur so können wir Ihr individuelles Defizit an Mikronährstoffen feststellen.

Es wird von offizieller Seite immer wieder versichert, dass es bei halbwegs vernünftiger Ernährung zu keinen Vitamin- oder Mineralmangelerscheinungen kommen kann. Gleichzeitig wird aber auch zugegeben, dass ein Großteil der Deutschen einen Folsäuremangel hat. Das ist aus unserer Sicht heraus richtig, schließlich hat es schon lange keinen Fall von Skorbut oder Pellagra mehr gegeben – zwei klassische Vitaminmangel Krankheiten des letzten Jahrhunderts. Dennoch ist orthomolekular Medizin keineswegs überflüssig und die Supplementierung von Nahrungsergänzungsstoffen enorm wichtig.
Ein Widerspruch? Nein denn jeder Mensch hat seine individuelle Wohlgefühlgrenze. Labor Normwerte spiegeln lediglich einen Durchschnittswert wieder. Sie können sich das etwa so vorstellen: angenommen Musik wäre ein Nährstoffe ihre Seele, dann wäre das Angebot, welches in öffentlichen Radioprogramm läuft ausreichend für Sie. Wenn Ihr Musikgeschmack allerdings ganz woanders liegt, werden sie mit dem Radioangebot keineswegs befriedigt sein. So kann es durchaus sein, dass der Zink- oder Vitamin B6  Bedarf des Einzelnen wesentlich höher liegt,  als es die Nährwerttabellen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigen. Die meisten orthomolekularen Substanzen erreichen bei hoher Dosierung medikamentöse  Wirkung. So zum Beispiel Vitamin C als Hochdosis-Infusion. In den Stunden, in denen ein hoher Vitamin C. Spiegel im Körper aktiv ist finden zahlreiche Stoffwechselprozesse statt, eine Art Hausputz sozusagen. Ein sehr gut recherchiertes Werk zu tatsächlichen Normwerten und dem individuellen Bedarf ist vom Apotheker und Pharmakenner Uwe Gröber herausgebracht worden. Hier finden Sie das, was aus unserer über 30 jährigen Praxis-Erfahrung richtig ist.

Pressemitteilungen:

  • Vitamin-Debatte: „Angebliche Gefahr durch Vitamine ist nichts als Wissenschaftspopulismus“
    Orthomolekulare MedizinArtikel – JournalMed, 07.03.07
  • Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln
    Appell: Mit einer anderen Ernährungsweise Vitamin- und Mineralstoffmangel verhindern
    Orthomolekulare MedizinArtikel – Sven David Müller-Nothmann, 07.03.07
  • Vitamin-Studie: Experte kritisiert bedenkliches Vorgehen / Statistische Signifikanz sagt nichts über methodische Mängel aus
    Orthomolekulare Medizin Artikel – Pressetext, 05.03.07
Ohr Akupunktur
Raucherentwöhnung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen