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Der Zusammenhang zwischen Stress und Allergien

Stress und Allergien: Wenn die Psyche das Immunsystem reizt

Es ist ein Phänomen, das viele Allergiker aus eigener Erfahrung kennen: In Phasen hoher beruflicher Belastung oder privater Krisen blühen Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis erst richtig auf. Tatsächlich ist das keine Einbildung: Der Zusammenhang zwischen psychischem Stress und allergischen Reaktionen ist wissenschaftlich belegt. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über diese Wechselwirkungen und zeigen auf, wie wir Sie in unserer Praxis dabei unterstützen können, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

So kann vermehrter Stress Allergien zwar nicht direkt verursachen, aber bestehende Reaktionen durch die Ausschüttung von Botenstoffen wie Cortisol und Histamin erheblich verstärken.

Der Teufelskreis zwischen Stress und Allergien

Stress als Trigger: Stehen wir unter Strom, schüttet der Körper Stresshormone aus. Was viele nicht wissen: Diese Hormone aktivieren direkt unsere Mastzellen. Das sind die Zellen des Immunsystems, die für die Freisetzung von Histamin verantwortlich sind. Die Folge? Die allergische Reaktionsschwelle sinkt. Dinge, die Sie normalerweise gut vertragen, lösen plötzlich Symptome aus, oder bestehende Beschwerden wie Juckreiz und Atemnot intensivieren sich massiv.

Allergie als Stessor: Hier schließt sich der Kreis. Eine allergische Reaktion ist für den Körper purer Stress. Juckreiz raubt den Schlaf, die ständige Sorge vor dem nächsten „Schub“ belastet die Psyche, und Entzündungsprozesse im Körper fordern das Nervensystem permanent heraus. Wer sich körperlich unwohl fühlt, ist weniger belastbar, der Stresspegel steigt weiter an, was wiederum die Allergie befeuert.

Stressreduktion

Der erste Schritt? Den Stress dort abbauen, wo er entsteht. Schon kurze Pausen, gezielte Atemtechniken oder Entspannungsübungen können einen spürbaren Unterschied machen. Zudem hilft regelmäßige körperliche Aktivität dabei, den Kopf freizubekommen und einen gesunden Ausgleich zum stressigen Alltag zu schaffen. Aber Vorsicht: Auch wenn Entspannung essenziell ist, bei einer ausgeprägten Allergie reicht sie alleine oft nicht aus.

Ernährung

„Du bist was du isst“ ist nicht nur ein Sprichwort, es ist bei Allergikern (und Menschen mit anderen Erkrankungen) ein zentrales Motto bei der Unterstützung des Körpers. Man könnte sagen: Gute Ernährung hilft gegen Stress und damit auch bei Allergien. Das liegt vor allem an unserem Darm. Eine intakte Darmflora hat positive Auswirkungen auf deine Gesundheit.

Gerade in akuten Stressphasen neigen wir zu „Soulfood“ wie Pizza, Rotwein, Schokolade oder gereiftem Käse. Das Problem: Diese Lebensmittel sind extrem histaminreich. Sie füllen das ohnehin schon volle „Histamin-Fass“ zum Überlaufen und befeuern die Symptomatik massiv.

Tipp: Achten Sie besonders in Stressphasen auf eine histaminarme, darmfreundliche Ernährung. Eine Tabelle mit Lebensmitteln mit hohen Histamingehalt haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Unser ganzheitlicher Therapieansatz: Weil rein medikamentöse Behandlung zu kurz greift

Die Tipps in diesem Artikel bieten eine wertvolle Orientierung, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnose. Da sich unbehandelte Allergien im Laufe der Zeit verschlimmern können, sollten Sie in jedem Fall bei Beschwerden professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Unterdrückung von Symptomen mit Antihistaminika reicht häufig nicht aus. Deshalb setzen wir auf eine tiefgreifende Diagnostik. Ein zentraler Baustein unserer Prävention ist beispielweise die Analyse des Darmmilieus: Durch regelmäßige Stuhluntersuchungen und einen gezielten Darmaufbau können wir die Basis Ihres Immunsystems stärken.

Werden Sie aktiv und minimieren Sie Ihre beeinflussbaren Risikofaktoren. Ein idealer Startpunkt ist unser Neurostressfragebogen. Dieser liefert uns erste wichtige Erkenntnisse und ist gleichzeitig die Voraussetzung für eine Terminvereinbarung in unserer Praxis. Sind Sie bereit, Ihre Allergiebehandlung auf ein neues Level zu heben?

Vertiefende Informationen: Wenn Sie mehr über unser ganzheitliches Behandlungskonzept bei Allergien erfahren möchten, dann klicken Sie hier.

Direkter Kontakt: Schon überzeugt oder haben Sie noch spezifische Fragen zu Ihrem Fall? Hier finden Sie unser Kontaktformular.

 

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