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Schilddrüsenunterfunktion bei Frauen

Wie sich Erkrankungen an der Schilddrüse bei Frauen äußern.

Erkrankungen an der Schilddrüse wie die Schilddrüsenunterfunktion hängen auch mit dem Geschlecht zusammen. So erkranken Frauen, unabhängig von der Ausprägung (z.B. Unter- oder Überfunktion), häufiger an der Schilddrüse als Männer. Aber auch die Symptome zeigen, dass es notwendig ist, ganz im Sinne der Gendermedizin, Frauen und Männer getrennt voneinander zu analysieren.

Typische Anzeichen bei Frauen sind:
• Chronische Erschöpfung: ständige Müdig- und Antriebslosigkeit trotz ausreichenden Schlaf.
• Unerklärliche Gewichtszunahme: Das Gewicht steigt, obwohl sich an der Ernährung und Bewegung nichts geändert hat.
• Kälteempfindlichkeit: Du frierst extrem schnell, selbst in warmen Räumen.
• Zyklusstörungen: Unregelmäßige, besonders starke oder schmerzhafte Periodenblutungen sowie ein unerfüllter Kinderwunsch können auf eine Unterfunktion hinweisen.
• Haut & Haare: Die Haut wird trocken und schuppig, die Haare wirken stumpf oder fallen vermehrt aus.
• Mentale Verstimmung: “Brain Fog” (Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit) und depressive Verstimmungen werden oft fälschlicherweise als reine psychische Probleme diagnostiziert.
Es müssen keineswegs alle aufgeführten Symptome vorliegen. Schilddrüsenerkrankungen können sich auch vollkommen symptomfrei, oder nur mit Teilen der Symptome (asymptomatisch) äußern.

Was ist denn der Unterschied zu Schilddrüsenerkrankungen bei Männern?

Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, wie das Verhältnis zu Erkrankungen bei Männern ist, haben wir einige der wichtigsten Punkte in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Symptombereich Frauen Männer
Unterfunktion (Hypothyreose) Zyklusstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, verstärkte Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut, Haarausfall. Potenzstörungen, Libidoverlust, verringerte Muskelmasse, chronische Müdigkeit, Depression/Antriebslosigkeit.
Überfunktion (Hyperthyreose) Unregelmäßige Periode, Herzklopfen, Nervosität, Gewichtsverlust trotz Appetits. Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche (vor allem in den Oberschenkeln), ED (Erektile Dysfunktion).

Hormone und Lebensphasen

Die Übeltäter für ein erhöhtes Risiko einer Schilddrüsenerkrankung sind die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Starke hormonelle Umstellungen während der Pubertät, der Schwangerschaft und der Wechseljahre sind Hauptrisikoquellen von Schilddrüsenerkrankungen. Testosteron hingegen hat eine eher schützende und immunmodulierende Wirkung, weshalb Autoimmunreaktionen bei Männern seltener ausgelöst werden.
Das ist besonders problematisch, wenn man bedenkt, dass Schilddrüsenhormone besonders wichtig für die Fruchtbarkeit sowie für die Gehirnentwicklung ungeborener Kinder sind. Eine unentdeckte Unterfunktion bei der Mutter kann entsprechend die Empfängnis erschweren oder das Fehlgeburtsrisiko erhöhen.

Warum sich Vorsorge für beide Geschlechter lohnt

Frauen erkranken zwar häufiger an der Schilddrüse, bei Männern werden Erkrankungen wie Krebs allerdings häufig in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Zusätzlich führt das seltene Auftreten bei Männern oft dazu, dass Symptome später erkannt oder fehlinterpretiert werden. Ein regelmäßiger Check-up der Schilddrüsenwerte, zum Beispiel bei uns, ergibt in jedem Fall Sinn.

Unsere Therapie

Wie behandeln wir eine Schilddrüsenunterfunktion? Dafür haben wir ein ganzheitliches Konzept ausgearbeitet.
Fundierte Labordiagnostik: Wir führen umfassende Blutuntersuchungen durch, um Ihren Status genau zu ermitteln. Dabei ermitteln wir anders als andere auch alle Schilddrüsenwerte.
Natürliche Hormontherapie: Wir arbeiten mit natürlichen Gesamtextrakten, die alle vier Schilddrüsenhormone (T1, T2, T3 und T4) enthalten.
Ursachenforschung: Wir gehen den Auslösern Ihrer Hashimoto-Autoimmunkrankheit auf den Grund.
Gezielte Mikronährstoff-Therapie: Wir stimulieren eine schwache Schilddrüsenfunktion durch spezifische Vitalstoffe.
Optimierung des Hormonhaushalts: Wir unterstützen Ihren Körper dabei, T4 effizient in das aktive Hormon T3 umzuwandeln.
Nebennieren-Check: Wir prüfen, ob eine Nebennierenschwäche möglicherweise Ihre Schilddrüsenhormon-Therapie blockiert.
Neurostress-Diagnostik: Mit Hilfe unseres ausgefeilten Neurostress-Fragebogens erleichtern wir eine präzise Diagnose.
Besonders wichtig ist: Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst!

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