Burn-On-Syndrom

Mediziner haben ein neues Erkrankungsbild analysiert: das Burn-On-Syndrom. Diese neuartige Erkrankung wurde erst 2021 publik gemacht und bezeichnet Menschen, die immer gestresst sind und unter einer Erschöpfungsdepression leiden.

Das neuartige Burn-On-Syndrom ist die alarmierende Vorstufe des Burn-Out-Syndrom. Im Gegensatz zum absoluten Erschöpfungszustand steht beim Burn-On-Syndrom eine Hyperaktivität in Kombination mit gleichzeitiger Lähmung im Vordergrund. Viele Betroffene sind, ähnlich wie beim Burn-Out, innerlich ausgebrannt. Es entsteht eine chronische Erschöpfungsdepression.

Beim Burn-On-Syndrom können Betroffene nicht „Stopp“ sagen. Die Einsicht „so-kann-es-nicht-weitergehen“ fehlt ihnen komplett und somit wird ihre Belastungsgrenze immer weiter nach oben verschoben – bis sie irgendwann final im Burn-Out angekommen sind. Im Grunde genommen wissen Betroffene, dass sie einen Schlussstrich unter ihren chronischen Stress ziehen müssen. Doch trotzdem arbeiten sie weiter, leisten Überstunden, nehmen zusätzliche Projekte an – oft aus der Angst heraus, nicht zu genügen oder den Job zu verlieren. Selbstliebe und Selbstwert sind hier Fehlanzeige.

Langfristige Folgeerkrankungen

Das Gefährliche am Burn-On Syndrom ist, dass jede Handlung einer Art Arbeitsmodus unterworfen ist. Gedanken wie „Ich muss noch bestimmte Aufträge abarbeiten“ oder „Ich muss noch meine Freunde anrufen“ und „Ich muss noch ein paar Geschenke besorgen“ unterliegen demselben Muster. In diesem Arbeitsmodus gibt es keinen Unterschied zwischen beruflichen Pflichten und privaten Aufgaben, die auch teilweise dazu dienen, sich zu entspannen. Grundsätzlich ist die Aufgabe „Freunde anrufen und Geschenke besorgen“ eine schöne Aufgabe, die normalerweise zu Zufriedenheit führt. Burn-On Patienten jedoch sehen hier nur eine weitere lästige Pflicht und können demnach keine Zufriedenheit und Entspannung empfinden.

Anhand der Gedanken „ich muss“ können sich zwanghafte Störungen und abhängige Züge bilden. Auch depressive Episoden oder Angstzustände können vermehrt auftreten.

Wer läuft Gefahr, an einem Burn-On zu erkranken?

Betroffen sind vor allem Personen, die perfektionistisch, hochsensibel sowie besonders verantwortungsbewusst sind und einen hohen Leistungsanspruch an sich selbst haben. Oft fehlt ihnen die nötige Selbstliebe und Selbstwert. Eine „es-allen-recht-machen-wollen“-Mentalität verleitet Betroffene oft dazu, sich weit mehr zu verausgaben als ihnen gut tut. Betroffene trauen sich nicht, im Job auch mal „Nein“ zu sagen, wenn sich die Arbeitsintensität verstärkt.

Zudem hat die Home-Office-Pflicht verstärkt dazu beigetragen, das Burn-On-Syndrom zu begünstigen. Denn dadurch gibt es kaum eine Trennung von Arbeit und Freizeit, sodass der dauerhaft angespannte Arbeitsmodus mit in die Freizeitgestaltung hineingetragen wird.

Was können wir für Sie tun?

Burn-On Betroffene stehen dauerhaft unter Strom, chronischer Müdigkeit sowie Anspannung. Entspannung ist daher für sie ein Fremdwort. Mit unserem Neurostress-Fragebogen können wir Ihnen unterstützend zur Seite stehen, um herauszufinden, weshalb Sie unter einem Burn-On Syndrom leiden. Ebenso sind wir auf alle neurologischen Erkrankungen (wie z.B. Stress, Schlafstörungen, Burn-Out) spezialisiert und sind daher der richtige Ansprechpartner für Sie.

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